Die Stadt - Geschichte
Die Stadt, deren Geschichte eng mit dem Bergbau verbunden ist, entstand unmittelbar nach der um 1160 stattfindenden Besiedlung ab etwa um 1165/70. Im hohen Mittelalter war Freiberg die größte Stadt in der Mark Meißen und wichtiger Handelsstandort. Ihr Silberreichtum und die bedeutsame Münzstätte machte das Kurfürstentum Sachsen zu einem wohlhabenden Staatswesen. Erst 1913 wurde der Silberbergbau eingestellt. Dafür gab es nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1969 wieder verstärkt Bergbauaktivitäten im Bereich der Blei-, Zink- und Zinngewinnung. 1765 wurde die Bergakademie gegründet, eine der weltweit ältesten bergbautechnischen Hochschulen.
Gedenkstätten
- Gedenkstein auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof an der Himmelfahrtsgasse (zuvor auf dem Donatsfriedhof) für die Opfer des Faschismus in den von Deutschland während des Zweiten Weltkrieges besetzten Ländern, für elf unbekannte KZ-Häftlinge aus einem Außenlager des KZ Buchenwald, die im April 1945 von SS-Männern ermordet wurden, sowie für den ersten Nachkriegsbürgermeister Karl Günzel, einem ehemaligen Buchenwaldhäftling
- Gedenkstätte für die Opfer des 27. Oktober 1923 am Platz der Oktoberopfer
- Gedenktafel am Sächsischen Porzellanwerk GmbH, wo im Frühjahr 1933 von den NS-Behörden politische Gegner des Regimes interniert und gefoltert wurden. Die Tafel wurde nach 1990 entfernt
- Gedenktafel am Landratsamt an der Frauensteiner Straße zur Erinnerung an die 1.000 jüdischen Frauenhäftlinge eines Außenlagers des KZ Flossenbürg und polnischen Zwangsarbeiterinnen, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
- Gedenktafel an gleicher Stelle für den jüdischen Direktor der Porzellanfabrik Dr. Werner Hofmann, der seiner Verfolgung 1939 durch den Freitod entging
- Gedenktafel für Dr. Werner Hartenstein (1879–1947), der Oberbürgermeister der Stadt von 1924 bis 1945 war und bei Kriegsende 1945 die Stadt vor unnötigen Verlusten bewahrte. Im Juni 1945 vom NKWD verhaftet, verstarb Hartenstein 1947 im Speziallager Jamlitz.
Freiberg im Web
netz.werk Freiberg - Geschichte
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Freiberg – Wikipedia
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TU Bergakademie Freiberg
TU Bergakademie Freiberg, Geschichte, ... Am 18. November 1765 wurde mit der Bergakademie Freiberg eine montanwissenschaftliche höhere Bildungseinrichtung gegründet.
Freiberg in den Blogs
Jüdische Geschichte in Freiberg » FreibÄrger
„Die Geschichte der sächsischen Bergstadt Freiberg war über Jahrhunderte seit der Stadtgründung am Ende des 12. Jahrhunderts auch eine Geschichte der Leistung und des Anteils jüdischer Bevölkerung an der Entwicklung und am Aufblühen der ...
Quelle: FreibÄrger | Eintrag entfernen
Ank: Montanarchäologie. Summer School - H-Soz-u-Kult / Termine
Das IWTG ist bei der Organisation einer günstigen Unterkunft gern behilflich. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: Axel.Ruethrichiwtg.tu-freiberg.de . Anmeldeschluss ist der 13. August 2010. ... URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=14369. Copyright (c) 2010 by H-Net and Clio-online, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational use if proper credit is ...
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Die Kriegskindergeneration in Freiberg » FreibÄrger
In ihr wurde der Geschichte der Zwangsarbeit in Freiberg nachgegangen und Überlebende interviewt. Für Schulklassen wartet das Museumspersonal diesbezüglich noch mit weiteren Informationen auf. Dennoch fällt in keinem Text der ...
Quelle: FreibÄrger | Eintrag entfernen
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Info
- Bundesland: Sachsen
- Landkreis: Mittelsachsen
- Stadtgliederung: 12 Ortsteile bzw. Stadtbezirke
- Höhe: 400 m ü. NN
- Fläche: 48,05 km²
- Breitengrad: 50° 55′ N
- Längengrad: 13° 21′ O
- Postleitzahl: 09599
- Kfz-Kennzeichen: FG
- Einwohner: ca. 42 364
- Bevölkerungsdichte: 882 Einwohner je km²
- Gemeindeschlüssel: 14 5 22 180
- Adresse der Stadtverwaltung: Obermarkt 24
09599 Freiberg - Website: www.freiberg.de